Ruhe nach getaner Arbeit!

Der Markus schafft seit Tagen an seinem Hänger, jetzt erstrahlt er wieder in vollem Glanz. Er ist poliert, neue Reifen sind drauf und sogar die Aluminiumseiten sind frisch gewaschen. Da wird es doch Spaß machen den Markus irgendwo abzuholen! Jedenfalls hat es den Markus ganz schön geschafft, das konnte er nur mit einer ordentlichen Portion Kaffee überstehen!

Das erste Grillfest dieses Jahr!

Gestern war es so weit. Die neuen Grills mussten eingeweiht werden. Nach einiger Überlegung haben wir uns für Elektrogrills entschieden. Man muss zwar etwas mehr Geduld haben, aber letztlich sind alle Würste und das Fleisch gut geworden. Trotz des kalten Wetters haben sich viele unserer Mitglieder eingefunden und allen hat es gut gefallen. Nächstes Grillen dann am 3. Freitag im Mai!

Es gibt immer was zu tun …

Es gibt noch einiges zu tun, aber wir haben auch schon wieder einiges erledigt. Der Sepp war mit dem LS8-Hänger beim TÜV (ohne Mängel) und ich habe dem Hänger eine Polsterung verpasst, damit der Flügel nicht verkratzt werden kann. Unsere Flieger habe ich schön mit Nittoband abgeklebt, sodass diese jetzt absolut flugfertig in der Halle stehen. Am Astir-Hänger muss ich noch die Scharniere für die Klappe austauschen, dann kann auch er zum TÜV (hoffen wir das Beste, denn er ist nicht mehr der Jünste). Die  Dimona hat leider 2 Camlocs verloren, diese sind so speziell, dass wir sie bei Diamond kaufen mussten, sie sind dafür luftfahrtgeprüft und einer kostet deswegen auch „nur“ 14 Euro. Den Sitzplatz vor dem Clubhaus habe ich verschönert, indem ich die vom Rainer gebauten Sitzbretter mit Schaumgummi und rotem Stoff überzogen habe. Die Farbe ist vielleicht gewöhnungsbedürftig, dafür ist sie peppiger wie das alte Grün und die Vögel scheißen genauso gerne drauf. Der Schnee auf dem Dach hat Spuren hinterlassen, die Funkantenne war kaputt und der Entlüftungskamin verbogen, hat sich aber beides richten lassen. Noch eine schöne Neuerung in der Halle habe ich eingebaut, nämlich ein aufwickelbares Stromkabel, habe es probiert, ist sehr praktisch. Für die beiden Aufzüge habe ich eine umfangreiche Bedienungsanleitung geschrieben, wer sich daran hält bekommt die Flieger bestimmt fehlerfrei rauf und wieder runter.

Schon wieder ein super Föhn-Thermik-Flug!

Der Jan und der Hans-Peter haben am 30. März mit 891,98 Kilometern, den mit Abstand weitesten Flug des Tages geschafft, der Jan schreibt dazu:

Morgens griff der Föhn schon bis zum Boden durch, ein gutes Zeichen. Vielen Dank an Max fürs frühe Ausräumen und an Udo für den perfekten Schlepp! Der Kaiser ging wie üblich im Luv zuverlässig, aber nicht hoch genug für den direkten Abflug zum Rofan. Die Wetteroptik morgens ließ auch keinerlei Wellen erhoffen, deswegen setzten wir auf einige Leebart(?)-Kondensen mit starker Westkomponente südöstlich der Hohen Salve. Entweder war noch nicht genug thermische Energie drin, oder wir haben schlicht an den falschen Stellen gesucht, jedenfalls musste uns der Kaiser aus 1500 m, knapp über der sichtbaren Talinversion, wieder retten. Eine Stunde Zeitverlust, während der sich die Wetteroptik wandelte: dicke, aber kurzlebige Thermikwolken markierten jetzt die Leebärte. Wegen der hohen Basis waren die zerrissenen Steigfelder trotzdem nicht einfach zu finden. Dennoch, um der Kaiser-Falle zu entkommen, ist der mittlerweile mehrfach erprobte Abflug über die Salve eine gute, wenn auch zeitintensive Option; fraglich nur, ob er auch ganz ohne Thermik gelingt?
Endlich um halb 12 am Rofan; im Inntal auch eher „Thermik-Optik“, aber zuverlässiger, kräftiger Hangwind und fiese Lees der Westkomponente. Unsere Höhentaktik war hier nicht optimal, wir waren etwas zu tief, was ab Imst mehrfaches Tanken erforderte.
Von Landeck nach Westen ein extremer Wandel der Wetteroptik: Schneeschauer im Paznaun und Unterengadin, deutliche Zunahme der Feuchtigkeit mit zunehmend breiteren Cumuli, darüber ein sehr dichter Cirrenschirm. Insgesamt erschien uns das zu undurchsichtig, um noch weiterzufliegen, daher die (zu?) frühe Wende in Landeck. Komfortabler Rückflug mit der Rückenwindkomponente ins helle, thermikhaltige Wetter. Hangwind und Thermik wirkten entlang der gesamten Rennstrecke zu starken, aber oft sehr schmalen Linien zusammen. An den Loferern kurbelten wir einen der letzten Bärte vor der heranrückenden Abschirmung bis zur ungewöhnlich hohen, pausbäckigen Wolke.
Schwierige Entscheidung am Hochkönig: prächtige Optik nach Osten, dicke, hohe Cumuli am Dachstein – aber würden wir unter der Abschirmung und gegen die Westkomponente wieder zurückkommen? Zu heikel, also Wende.
Mittlerweile war die Abschirmung da, von welligen Strukturen durchsetzt und im Süden von einer messerscharfen Kante gegen die unwirklich blaue Föhnlücke entlang des gesamten Hauptkamms abgegrenzt. Die Cumuli darunter verblassten und wie im Lehrbuch entwickelten sich Wellen. Danke an Innsbruck für die Freigabe auf FL130 am Kaiser, eine komfortable Abflughöhe zum Rofan.
Mit etwas konservativerer Höhentaktik als beim ersten Mal waren wir auf der Rennstrecke diesmal prompt schneller. Bei Innsbruck konnte man an der Luvseite des massiven Nordketten-Staus weitersteigen. Dahinter große Überraschung: im Westen nicht etwa die befürchtete Front, sondern erneut „Thermik-Optik“: dicke, runde Cumuli unter blauem Himmel.

Abflug aus der Welle bei Landeck in 4800 m

Diesmal hätte man von Landeck sicherlich sorgloser als mittags zum Arlberg weiterfliegen können, als wir aber an der Parseier Spitze direkt aus dem Hangwind die Welle fanden, erschien uns das interessanter. Über den Tops abgebrochen, blieb uns nur der Rückflug, da im Westen keine ausreichend großen Wolkenlöcher zum sicheren Weiterflug on top zu sehen waren.

Lustig noch zum Schluss die unmarkierte Welle über dem Flugplatz St. Johann, die sich entlang der Luvkante der quelligen Staubewölkung am Steinernen Meer teilweise fortsetzte. Insgesamt ein unglaublich guter, weil sehr schneller und gleichzeitig sehr zuverlässiger Föhntag. Ein schöner Start in die Saison!

Der Flug im OLC

Die Flieger sind aufgebaut!

Heute haben wir die Halle fast leer geräumt, gekehrt (ganz wichtig!) und unsere Flugzeuge aufgebaut. Mit der Beschreibung vom Holger gelang es uns ziemlich fehlerfrei den Astir zusammenzustecken. Er bekam noch Luft in die Reifen und eine Wachspolitur, jetzt glänzt er in der Halle und wartet darauf, dass er geflogen wird. Der Hänger braucht leider noch eine gewisse Runderneuerung, zum TÜV muss er auch, mal schauen, ob wir das nächste Woche hinkriegen.
Die LS 8 war eine schwerere Geburt, da Luft reinzukriegen war ein Akt, das Heckrad mussten wir ausbauen, um an das Ventil zu kommen!? Das Zusammenstecken klappte dann aber problemlos. Sie steht jetzt in voller Größe mit 18 m in der Halle. Dabei hat sich schon gezeigt, dass die Halle perfekte Ausmaße hat (22m tief), die Flieger passen super rein. Ich bedanke mich beim Peter, Werner, Ingo, Ed und beim Sepp für die Hilfe!