Und noch ein Tipp, garantiert Covid-19-frei!

Wenn ich neue Ausflugstipps suche, dann werde ich öfter auch beim Tourismusverband Chiemsee-Alpenland fündig. So auch diesmal, als es einen Hinweis zum Wandern im Jenbachtal gab. Das Jenbachtal zieht sich von Bad Feilnbach hoch, ziemlich genau Richtung Breitenstein/Wendelstein. Es ist das Paradeausflugsziel für die Rosenheimer und Bad Aiblinger. Ist wunderschön zum Wandern, auch gut mit Kindern und der Oma und dem Opa. Aber auch geradezu optimal mit dem MTB, weil sich der Weg immer so mit ca. 8 % hochzieht, also sehr gut fahrbar. Wer wie wir etwas mehr laufen möchte, der parkt unten in Bad Feilnbach, es gibt aber auch einen Wanderparkplatz weiter oben, von wo man sogar mit einem Kinderwagen loslaufen könnte. Das Ziel ist nämlich mit Sicherheit die Wirtsalm, eine sehr gute Wirtschaft mit herrlicher Lage und Kinderspielplatz. Auf diesen schönen Fleck scheint wunderbar die Sonne und man hat einen direkten Blick auf den Wendelstein, perfekt! Unsere Tourdaten, ca. 11 Kilometer und 350 Höhenmeter rauf und wieder runter. Es sind aber viele Variationen möglich, wer will kann bis auf den Breitenstein oder gar auf den Wendelstein steigen!
In Bad Feilnbach gibt es ein nettes Cafe im ehemaligen Kino “Stefanies Cafe”.

Blick von oben

UNESCO Weltnatur- & Weltkulturerbe Salzkammergut!

Ja, wie sind wir darauf gekommen? Ich bin ja jetzt zweimal drüber geflogen und in der Lokwelt in Freilassing gab es eine von der Schafbergbahn stammende Lok zu bestaunen. Grund genug einfach mal dorthin zu fahren und sich selbst einen Eindruck von der Landschaft mit ihren herrlichen Bergen und Seen zu gönnen. Es ist schon ein Stück zu fahren, zumal wenn man auch noch das Pickerl sparen will. Wir waren aber zeitig genug in St. Wolfgang an der Talstation der Schafbergbahn, der Nebel hatte sich gerade verzogen und die Sonne strahlte von einem wolkenlosen Himmel. Die Fahrt auf den Schafberg ist beeindruckend, es werden 1.190 Höhenmeter überwunden. Die Fahrt mit den neuen dieselelektrischen Loks dauert 35 Minuten. Früher mit den Dampfloks hat es doppelt so lange gedauert. Aber wenn man bedenkt, dass die Lokalbahn schon 1893 in Betrieb ging, dann war das damals eine enorme technische Leistung. Der Schafberg ist ein grandioser Aussichtsberg in jede Richtung. Die Sicht dafür hat auch perfekt gepasst!

Wieder unten vom Berg haben wir natürlich auch St. Wolfgang am Wolfgangsee erkundet. Frecherweise haben wir direkt vor dem Weissen Rössl geparkt, hat aber niemand gestört.

Ja und weil wir jetzt schon mal mittendrin im Salzkammergut waren, wollten wir uns auch den Lieblingsort der Chinesen, nämlich Hallstatt, anschauen. Denn, momentan sind die Chinesen nicht da, so kann man relativ entspannt durch den Ort bummeln. Irgendwie ist es schon ganz hübsch dort, aber dort leben? Die alten Häuser sind von außen ganz nett anzuschauen, in den kleinen Zimmerchen zu wohnen ist eine andere Sache. Aber müssen wir ja nicht. Wir waren da, haben uns den kleinen Ort mit 800 Einwohnern mal angeschaut, Kirchen gab es auch, es war sehr schön in der Abendsonne und ganz nach unserem Geschmack!

Langsam stellt sich für uns die Frage, was geht heuer noch? Aber vielleicht gibt es ja einen Goldenen Oktober!? Heuer scheint sowieso der Herbst etwas später dran zu sein. Die Bäume verfärben sich noch kaum, die Wiesen sind noch satt grün. Egal wo wir momentan hinfahren, wir finden immer eine grandiose Landschaft vor, so unglaublich grün alles! Drum nicht in die Ferne schweifen, das Schöne liegt so nah!

Für die “Wellenreiter” gab es auch schon die passenden Winde!

Überblick Salzkammergut

Ein wunderbarer Tag!

Die Saison 2021 hat bereits angefangen, 2020 ist abgeschlossen. Die Sieger stehen fest.

Aber, es gibt um diese Jahreszeit auch ganz tolle Alternativen zum Fliegen!
Wir wollten immer schon mal nach Freilassing, einfach so, nur um mal einen Eindruck von dieser Stadt zu bekommen. Die Stadt ist groß geworden mit der Eisenbahn, so verwundert es nicht, dass es dort ein Eisenbahnmuseum gibt, die Lokwelt. Muss sagen, wir waren total beeindruckt wie toll dieses Museum gemacht ist, wie sich die Stadt Freilassung dafür stark gemacht hat und welchen enormen Beitrag der Verein Freunde des historischen Lokschuppens 1905 Freilassing e.V. geleistet hat und heute noch leistet. Das Museum hat viele Exponate vom Deutschen Museum bekommen, sodass ein sehr schöner Querschnitt zur Entwicklung der Eisenbahn geboten wird. Abgerundet wird die Ausstellung mit zwei Modelleisenbahnen und einer Gartenbahn im Freien für Kinder und Erwachsene.

Nachdem es so ein schöner sonniger Tag war, haben wir uns auch noch einen Kaffee auf dem Stadtplatz in Traunstein gegönnt. Dieser Platz hat was, die Lokale waren auch noch mal sehr gut besucht.

Was ich schon lange mal testen wollte, Schnellladen, eine Station dafür gibt es beim HEM in Übersee. Es hat perfekt funktioniert, man kann direkt zuschauen, wie sich der Tank füllt. Mal umgerechnet dauert es ca. 15 bis 20 Minuten für 100 Kilometer Fahrt. Jetzt kann man sagen, das ist aber viel. Aber, man braucht das ja nur bei weiten Strecken auf der Autobahn und da hieße das alle 200 Kilometer ein halbe Stunde Pause, das klingt dann wieder gar nicht so schlecht und wäre sowieso vernünftig.

Am Abend haben wir noch in Übersee beim “Dom zum Achental” und dahinter beim Hinterwirt vorbei geschaut, eine gute Kombination!

Mitten im Tief!

Auch wenn wir mitten in den Tiefs liegen, können wir schönes Wetter haben!

26. September, der erste Kaltlufteinbruch mit Schnee!

Klassische Vb-Wetterlage!

Aber, um diese Jahreszeit passiert nichts mehr, es ist schon zu kalt, die Luft kann keine zu großen Wassermengen mehr transportieren und in höheren Lagen fällt der Niederschlag bereits als Schnee. Freuen wir uns also nur dass wir genügend Regen abbekommen, alles schön grün bleibt und vor allem die Wälder nicht austrocknen. Gerade die Fichten brauchen als Flachwurzler immer Wassernachschub in den oberen Bodenschichten.

Klassisch, diese Omegaformation mit einem Randtief, das von Genua um die Alpen herum nach Tschechien und Polen wandert. Dabei wird warme feuchte Luft aus der Adria gegen die kalte Luft aus Norwegen geschoben. Der Hebungsvorgang an den Alpen verstärkt die Niederschläge zusätzlich.
Typisch, der Kaltluftvorstoß bis ins Mittelmeer, der den Wetterablauf so auslöst. Schön zu sehen, wie die feuchtlabile Adrialuft um die Alpen herum zu uns geschoben wird. Im weiteren Verlauf wird die Luft eher nach Tschechien und Sachsen gelangen und dort verstärkt abregnen.

Musste ich einfach machen!

Mein andauernder “Aktivismus” ist für den Vorstand nicht auszuhalten. Aber, habe ja geschrieben, dass unsere Fahnen-/Windsack-Masthalterung nicht fest im Boden sitzt und deshalb nachgibt:

Unverkennbar, dass der Mast nicht stabil ist!

Habe mir dazu eine Lösung überlegt, die ohne Betonieren auskommt, fast nichts kostet und zumindest mal für ein paar Jahre halten sollte. Sechs Pfosten rund um das Bodenrohr werden dieses so weit stabilisieren, dass es durch die Bodenverdichtung wieder Halt bekommt und nicht mehr nachgibt, wenn der Wind mal wieder fester weht. Denke ist ganz gut geworden, ich bin zufrieden. Es musste mir auch niemand beim Arbeiten zuschauen. Bei der Gelegenheit habe ich das Rohr bis runter zum Kies von Schlamm befreit, sodass das Wasser im Rohr jetzt wieder gut versickert.