Es ist wieder Airpower!

Alle drei Jahre wird sie inzwischen organisiert. Es lohnt sich nach Zeltweg auf den Flugplatz Hinterstoisser zu kommen, auch wenn man gute drei Stunden braucht und schon um 4 Uhr los fahren muss. Den ganzen Tag volles Programm, 200 Flugzeuge aus allen Bereichen der frühen und aktuellen Luftfahrt. Es röhren die Nachbrenner, wenn der Eurofighter vom Start weg senkrecht nach oben in den Wolken verschwindet, aber es sind auch ganz tolle leise Displays dabei, so die Super Blanix im Spiegelflug, live von Klaviermusik begleitet. Die Veranstalter geben sich größte Mühe Highlight an Highlight zu reihen.

Ja, schön war.s, die Nicole mit ihrem Philip und die Bärbl waren dabei, auch ihnen hat es sehr gut gefallen. In drei Jahren fahren wir wieder hin!

Für jeden was!

Ja, ohne WLAN und Bluetooth geht es heute nicht mehr. Unsere LS 8 hat jetzt beides, sowohl für iGlide als auch für XCSoar. Den Zander ZS1 hat mir der Pöschl Franz, ja den gibt’s immer noch, von GP941 auf Flarm-Input umgebaut. Die Anschlüsse sind nämlich leider nicht kompatibel. Steckt man das Flarm einfach so an, der Stecker passt ja, dann riecht es gleich verbrannt! Ein Unterspannungsschutz ist auch nicht verkehrt, zumindest wenn man schon ein paarmal den tiefentladenen Heckakku hat tauschen müssen!

FSGU 2025!

Was soll das bedeuten? Bedeutet, wie ist die FSGU bis 2025 ausgerichtet und wie wird sie nachhaltig und zukunftsfest gemacht.

Die demographische Entwicklung Richtung Alterung ist bereits in vollem Gange, die Anzahl der Piloten nimmt ab und natürlich werden die Piloten im Verhältnis auch immer älter werden, darauf gilt es sich einzustellen. Am Flugplatz in Unterwössen ist die Hochwasserproblematik auf Dauer etabliert, der Flugplatz ist Retentionsfläche, das wird auch immer so bleiben und verlangt deshalb nach einem langfristigen Schutz der Gebäude und Flugzeuge. Gerade haben leider wieder Flugunfälle gezeigt, dass es in Bezug auf Sicherheit in der Fliegerei der maximal möglichen Anstrengungen bedarf, auch in dem Bereich gilt es etwas zu tun. Und letztlich, ist ja inzwischen in aller Munde, wir müssen umweltfreundlich und möglichst nachhaltig sein bzw. werden.

Die genannten Ziele sind bei der FSGU die letzten Jahre umgesetzt worden. An erster Stelle der Hochwasserschutz. Die Halle wurde ja bereits hochwassersicher gebaut, aber das Clubhaus liegt zu tief und muss deshalb aufwändig geschützt werden. Es wurde komplett rundherum zur Bodenplatte hin abgedichtet und die Türe und das Werkstatttor mit Spundwänden abgesichert. Der Wasseruhrenschacht ist ausbetoniert und wasserdicht versiegelt. Für den Fall, dass doch Grundwasser eindringt steht eine Pumpe mit Notstromaggregat betriebsbereit. Damit die Schlammbeseitigung nach einem Hochwasser leichter wird, wurde der Hängerport mit einer guten Pflasterung ausgestattet. Auf einen weiteren Grundstücksschutz verzichten wir inzwischen, weil das Hochwasserereignis 2013 gezeigt hat, dass es schlicht nicht möglich ist das Gelände rund um das Clubhaus zu schützen. Entsprechend haben wir den Geländeschutz zurückgebaut, wie es heute so schön heißt.

Um den Werterhalt der Gebäude zu sichern haben wir sie sowohl innen wie außen aufwändig saniert, das war sowieso unumgänglich weil nach den Zerstörungen des Hochwassers 2013 große Reparaturen fällig wurden. Besonders schön verhalten sich ja z.B. ein Parkettfußboden und Rigipswände bei Hochwasser.

Die Flugzeuge haben wir inzwischen für die Wartung in professionelle Hände gegeben, denn als Vorstand die Verantwortung für eigene Basteleien zu übernehmen ist heute nicht mehr vertretbar. Sicherheitstechnisch sind unsere Flugzeuge auf dem allerbesten Stand, alles was derzeit zur Verhinderung von Zusammenstößen und zur Navigation technisch möglich ist, haben wir eingebaut.

Bezüglich Umweltschutz haben wir entschieden nicht mehr mit Öl zu heizen, wir machen das künftig nur noch mit einem kleinen Holzofen. Die Halle schließen wir jetzt endgültig, auch weil es einfach zu teuer ist, nicht an das Trinkwassernetz an, sondern waschen unsere Flugzeuge nur mit Wasser vom Grundstück selbst, dort versickert es dann auch wieder. Das Regenwasser ging sowieso noch nie in den Kanal, bleibt also auch auf dem Grundstück, wie es sein soll.

Ja und was tun wir, damit sich die Mitglieder wohl fühen und damit vielleicht letztlich auch immer wieder mal neue Mitglieder dazu kommen, um den Bestand zu halten? Wir schaffen ein gemütliches Umfeld z.B. auf unserer Terrasse, so haben wir heuer die Bodenplatten neu gemacht, damit es künftig ordentlich ausschaut und wir sorgen dafür, dass immer die Blumen, besonders die Rosen, schön blühen.

Und zuletzt, aber nicht unwichtig, wir haben eine solide finanzielle Grundlage geschaffen. Die Halle ist bezahlt, entsprechend konnten wir die letzten Jahre bereits wieder gute Rücklagen bilden. Helfen tut uns dabei auch die Halle, denn sie bringt jedes Jahr schon mal einen Grundstock an Mieteinnahmen.

Das ist also die Agenda 2025 der FSGU!

Es wurde Zeit!

Was sammelt sich in 25 Jahren alles an. Es wurde Zeit mal aufzuräumen. Einen Tag alles aufarbeiten und den Wertstoffhof richtig auslasten! Danke an die Bärbl! Und vielen Dank an die Judith Breite und den Daniel Zummack, unserem neuen Mitglied!