Hilft ja nichts!

Obwohl mir jetzt schon ein paarmal gesagt wurde, lass doch einfach alles wie es ist, kann Dir doch (scheiß) egal sein, muss ich einfach Dinge reparieren, wenn sie kaputt sind, oder sie so behandeln, dass sie künftig nicht verrotten. Ein Dauerproblem ist dabei leider die untere Torschiene. Sie würde wegrosten, ein späterer Austausch wäre ein fast unmögliches Unterfangen. Habe es schon mit Farbe probiert, sogar mit einer sehr guten, aber die hält leider auch immer nur 1 bis 2 Jahre. Jetzt habe ich einen neuen Ansatz, schon bestellt, werde die Schiene mit Epoxy ausgießen, hoffe dass das länger hält. Habe heute die Schiene vorbereitet, ausgeschmirgelt und mit Rostumwandler behandelt. Ein Problem ist auch der Bitumenbelag an der Schiene. Im Laufe der Jahre sind da große Spalten entstanden. Im Winter läuft Wasser rein und der Frost sprengt dann den Belag auf. Abhilfe, schmiere die Spalten immer mit Bitumenmasse zu. Und noch ein Problem tut sich auf, das rechte Tor will nicht mehr so leicht wie früher. Irgendetwas an der Aufhängung stimmt da nicht mehr, muss ich auch mal alles durchchecken.

Hausberg der Rosenheimer – die Hochries!

Der Sommer ist heuer einfach der Hammer. Fast Ende September und man kann noch in der Sonne liegen und sogar schwimmen. Unser Ziel heute die Hochries. Nachdem die Seilbahn ja schon mehrmals pleite war und sie vor dem Abriss stand, haben sie die jetzigen Eigentümer, die Gemeinde Samerberg und die Alpenverein Sektion Rosenheim, letzten Winter so perfekt hergerichtet, dass sie jetzt ein richtiges Schmuckstück geworden ist. Das Konzept scheint voll aufzugehen, die Bahn wird mit der Hochrieshütte, den Drachen- und Gleitschirmpiloten und den Downhill-Mountainbikern sehr gut ausgelastet. Gerade jetzt in Coronazeiten strömen die Menschen ohnehin verstärkt zum Wandern in die Berge.
Wir haben die Sache kombiniert, sind bis zur Mittelstation gelaufen und sind dann nur den oberen Teil mit der Seilbahn gefahren. Bis wir am frühen Nachmittag oben waren haben sich auch die Wolken so weit verzogen, dass wir perfekt in der warmen Sonne dösen konnten.
Der krönende Abschluss des Tages war dann eine Schwimmrunde im Moorbad Samerberg. In Summe ein absolut genialer Tag!

Und noch Niederöblarn!

Unser “Fliegerhänger-Doktor”, der Rabe Hans, hatte noch einen Flug mit mir gut. Heute ging es nach Niederöblarn. In den Tälern noch leichter Nebel, aber sonst die Sicht sehr gut. Vorbei an Hochkönig, Dachstein und Grimming nach Trautenfels, von dort direkter Anflug auf die 22. Es war ordentlich was los, eine Cessna Caravan hat mehrmals Fallschirmspringer abgesetzt. In den Flieger passen 13 Springer, ein Absetzer und der Pilot, nicht schlecht. Niederöblarn ist immer einen Besuch wert, am Fuße des Grimming sitzt man wunderschön! Der Rückflug dann über die vielen Seen östlich von Salzburg: Hallstatter See, Grundlsee, Toplitzsee, Altaussee, Traunsee, Wolfgangsee, Attersee, Mondsee, Fuschlsee, Irrsee und Wallersee. Und weil in Salzburg zur Zeit nicht so viel IFR-Verkehr ist, haben wir uns ein Midfield Crossing genehmigen lassen. Auch mal ganz nett direkt über Salzburg zu fliegen. Obligatorisch dann noch das Achedelta, die Fraueninsel und das Schloss Herrenchiemsee. Die Sicht war sehr gut und es war sehr ruhig, alles in allem ein perfekter Flug mit wieder einem super Mitflieger! Dazu muss man wissen, dass der Hans mal in der DASSU-Werkstatt gearbeitet hat, bevor er sich als Meister in Oberwössen mit seiner eigenen Autowerkstatt selbständig gemacht hat. Jetzt residiert er mit seinem Familienbetrieb in Neuschmied, gegenüber vom Penny.
Mal schauen was heuer nocht geht…

Unser Sepp hatte Geburtstag!

Ja, was hat der Sepp für die FSGU gerackert, er hat das Clubhaus wesentlich vorangetrieben und mit dem Sattler Franz sehr viel gearbeitet. Mir hat man damals gesagt, entweder Du trittst jetzt in die FSGU ein, oder wir nehmen Dich nie mehr auf. Bedingung, Du musst alle Fliesen legen und die Küche einbauen! Das war 1995. Aber wen interessiert das noch? Im Gegenteil!
Jedenfalls habe ich heute den Sepp eingeladen und wir haben einen sehr schönen Flug zusammen gemacht! Ziel war Kempten, da war der Sepp schon lange nicht mehr. Wir sind schön über Thiersee, Sylvenstein, Mittenwald, Zugspitze, Reutte hinzus geflogen. Es war Südwind, deshalb Anflug auf die 17, hatte ich auch noch nie. Auf einer Grasbahn dahin hoppeln ist immer wieder lustig. Die Wirtschaft dort ist immer noch super preiswert und sehr gut. Zurück ging es über den Forggensee, Bad Kohlgrub, Pömetsried, Benediktbeuren, Bad Tölz, Bad Feilnbach, Samerberg, Aschau. Wir konnten uns prima austauschen, wo wir schon überall gewesen sind. Ein äußerst kurzweiliger und wunderschöner Flug!

78 ist unser Sepp geworden, herzlichen Glückwunsch!

Flightradar24 weiß alles, gibt keine Geheimnisse mehr!

Hinflug
Rückflug

Herrliches Wetter!

Ich darf den Kinderwagen schieben und unsere Antonia auch knuddeln, sie ist so ein nettes Mädel! Die Ratzinger Höhe ist immer ein Highlight, ein sehr schöner Fleck. Viele fahren mit dem Rad hoch, aber das Wandern da oben, oder wer mehr mag das Hochwandern, ist auch eine gute Möglichkeit. Eine herrliche Aussicht! Und eine Wirtschaft gibt es auch.

Die Kinderwägen sind heutzutage geländegängig, große Räder, Federung und Scheibenbremsen!

So ein schöner Flug!

Ja, es wurde Zeit, mal wieder ein schöner Flug über den Hauptkamm, diesmal Ziel Mauterndorf. Zwar tiefe bis mittelhohe Wolken, die waren aber gut über-, unter- oder umfliegbar. Bis wir da waren hatte sich auch der Bodennebel aufgelöst. Außerdem war es gerade die richtige Zeit zum Mittagessen. Die netten Platzbetreiber haben uns zwei Fahrräder geliehen mit denen wir völlig entspannt in den Ort radeln konnten. In Mauterndorf haben wir eine gute Wirtschaft gefunden. Frisch gestärkt zurück zum Platz geradelt und wieder rein in die Kiste. Beim Start war ich, obwohl gebrieft, dann doch erstaunt wie lange es dauert bis die Dimona endlich abhebt. Da machen sich die nur 80 PS dann doch deutlich bemerkbar. Und von wegen nach dem Abheben hochziehen, geht gar nicht, denn so leicht kommt man nicht aus dem Bodeneffekt heraus. Da braucht es Geduld, bis man endlich knapp über dem Boden so viel Geschwindigkeit aufgebaut hat, dass es für einen mäßigen Steigflug reicht. Aber, wieder was gelernt! Der Rückweg ging über Bad Mitterndorf, Bad Aussee, dann Richtung Westen. Geplant war der Königssee, der aber so in Wolken lag, dass wir ihn leider von Süden her nicht anfliegen konnten. War auch so ein wunderschöner Flug, gerade weil es so viele Wolken gab!

Ein perfekter Mitflieger