Es gibt immer was zu tun …

Es gibt noch einiges zu tun, aber wir haben auch schon wieder einiges erledigt. Der Sepp war mit dem LS8-Hänger beim TÜV (ohne Mängel) und ich habe dem Hänger eine Polsterung verpasst, damit der Flügel nicht verkratzt werden kann. Unsere Flieger habe ich schön mit Nittoband abgeklebt, sodass diese jetzt absolut flugfertig in der Halle stehen. Am Astir-Hänger muss ich noch die Scharniere für die Klappe austauschen, dann kann auch er zum TÜV (hoffen wir das Beste, denn er ist nicht mehr der Jünste). Die  Dimona hat leider 2 Camlocs verloren, diese sind so speziell, dass wir sie bei Diamond kaufen mussten, sie sind dafür luftfahrtgeprüft und einer kostet deswegen auch „nur“ 14 Euro. Den Sitzplatz vor dem Clubhaus habe ich verschönert, indem ich die vom Rainer gebauten Sitzbretter mit Schaumgummi und rotem Stoff überzogen habe. Die Farbe ist vielleicht gewöhnungsbedürftig, dafür ist sie peppiger wie das alte Grün und die Vögel scheißen genauso gerne drauf. Der Schnee auf dem Dach hat Spuren hinterlassen, die Funkantenne war kaputt und der Entlüftungskamin verbogen, hat sich aber beides richten lassen. Noch eine schöne Neuerung in der Halle habe ich eingebaut, nämlich ein aufwickelbares Stromkabel, habe es probiert, ist sehr praktisch. Für die beiden Aufzüge habe ich eine umfangreiche Bedienungsanleitung geschrieben, wer sich daran hält bekommt die Flieger bestimmt fehlerfrei rauf und wieder runter.

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Schon wieder ein super Föhn-Thermik-Flug!

Der Jan und der Hans-Peter haben am 30. März mit 891,98 Kilometern, den mit Abstand weitesten Flug des Tages geschafft, der Jan schreibt dazu:

Morgens griff der Föhn schon bis zum Boden durch, ein gutes Zeichen. Vielen Dank an Max fürs frühe Ausräumen und an Udo für den perfekten Schlepp! Der Kaiser ging wie üblich im Luv zuverlässig, aber nicht hoch genug für den direkten Abflug zum Rofan. Die Wetteroptik morgens ließ auch keinerlei Wellen erhoffen, deswegen setzten wir auf einige Leebart(?)-Kondensen mit starker Westkomponente südöstlich der Hohen Salve. Entweder war noch nicht genug thermische Energie drin, oder wir haben schlicht an den falschen Stellen gesucht, jedenfalls musste uns der Kaiser aus 1500 m, knapp über der sichtbaren Talinversion, wieder retten. Eine Stunde Zeitverlust, während der sich die Wetteroptik wandelte: dicke, aber kurzlebige Thermikwolken markierten jetzt die Leebärte. Wegen der hohen Basis waren die zerrissenen Steigfelder trotzdem nicht einfach zu finden. Dennoch, um der Kaiser-Falle zu entkommen, ist der mittlerweile mehrfach erprobte Abflug über die Salve eine gute, wenn auch zeitintensive Option; fraglich nur, ob er auch ganz ohne Thermik gelingt?
Endlich um halb 12 am Rofan; im Inntal auch eher „Thermik-Optik“, aber zuverlässiger, kräftiger Hangwind und fiese Lees der Westkomponente. Unsere Höhentaktik war hier nicht optimal, wir waren etwas zu tief, was ab Imst mehrfaches Tanken erforderte.
Von Landeck nach Westen ein extremer Wandel der Wetteroptik: Schneeschauer im Paznaun und Unterengadin, deutliche Zunahme der Feuchtigkeit mit zunehmend breiteren Cumuli, darüber ein sehr dichter Cirrenschirm. Insgesamt erschien uns das zu undurchsichtig, um noch weiterzufliegen, daher die (zu?) frühe Wende in Landeck. Komfortabler Rückflug mit der Rückenwindkomponente ins helle, thermikhaltige Wetter. Hangwind und Thermik wirkten entlang der gesamten Rennstrecke zu starken, aber oft sehr schmalen Linien zusammen. An den Loferern kurbelten wir einen der letzten Bärte vor der heranrückenden Abschirmung bis zur ungewöhnlich hohen, pausbäckigen Wolke.
Schwierige Entscheidung am Hochkönig: prächtige Optik nach Osten, dicke, hohe Cumuli am Dachstein – aber würden wir unter der Abschirmung und gegen die Westkomponente wieder zurückkommen? Zu heikel, also Wende.
Mittlerweile war die Abschirmung da, von welligen Strukturen durchsetzt und im Süden von einer messerscharfen Kante gegen die unwirklich blaue Föhnlücke entlang des gesamten Hauptkamms abgegrenzt. Die Cumuli darunter verblassten und wie im Lehrbuch entwickelten sich Wellen. Danke an Innsbruck für die Freigabe auf FL130 am Kaiser, eine komfortable Abflughöhe zum Rofan.
Mit etwas konservativerer Höhentaktik als beim ersten Mal waren wir auf der Rennstrecke diesmal prompt schneller. Bei Innsbruck konnte man an der Luvseite des massiven Nordketten-Staus weitersteigen. Dahinter große Überraschung: im Westen nicht etwa die befürchtete Front, sondern erneut „Thermik-Optik“: dicke, runde Cumuli unter blauem Himmel.

Abflug aus der Welle bei Landeck in 4800 m

Diesmal hätte man von Landeck sicherlich sorgloser als mittags zum Arlberg weiterfliegen können, als wir aber an der Parseier Spitze direkt aus dem Hangwind die Welle fanden, erschien uns das interessanter. Über den Tops abgebrochen, blieb uns nur der Rückflug, da im Westen keine ausreichend großen Wolkenlöcher zum sicheren Weiterflug on top zu sehen waren.

Lustig noch zum Schluss die unmarkierte Welle über dem Flugplatz St. Johann, die sich entlang der Luvkante der quelligen Staubewölkung am Steinernen Meer teilweise fortsetzte. Insgesamt ein unglaublich guter, weil sehr schneller und gleichzeitig sehr zuverlässiger Föhntag. Ein schöner Start in die Saison!

Der Flug im OLC

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Die Flieger sind aufgebaut!

Heute haben wir die Halle fast leer geräumt, gekehrt (ganz wichtig!) und unsere Flugzeuge aufgebaut. Mit der Beschreibung vom Holger gelang es uns ziemlich fehlerfrei den Astir zusammenzustecken. Er bekam noch Luft in die Reifen und eine Wachspolitur, jetzt glänzt er in der Halle und wartet darauf, dass er geflogen wird. Der Hänger braucht leider noch eine gewisse Runderneuerung, zum TÜV muss er auch, mal schauen, ob wir das nächste Woche hinkriegen.
Die LS 8 war eine schwerere Geburt, da Luft reinzukriegen war ein Akt, das Heckrad mussten wir ausbauen, um an das Ventil zu kommen!? Das Zusammenstecken klappte dann aber problemlos. Sie steht jetzt in voller Größe mit 18 m in der Halle. Dabei hat sich schon gezeigt, dass die Halle perfekte Ausmaße hat (22m tief), die Flieger passen super rein. Ich bedanke mich beim Peter, Werner, Ingo, Ed und beim Sepp für die Hilfe!

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Der erste Streckenflug dieses Jahr!

Peter Ghirardini, unser A340 – Pilot, hat sich im Föhn bis fast nach Landeck gewagt, er schreibt:

Unerwartet toller Saisonauftakt und mein persönlich erster Föhn-Streckenflug: Föhn-Thermik-Mix. Die Nordkette Rofan – Reither Spitze gingen hervorragend Auch die Mieminger haben überrascht. Vielen Dank, Roland, für die top Streckenempfehlung südlich des Inntals von der Hohen Salve zum Zillertalausgang und weiter zum Rofan vorzufliegen. Hier standen 3 sehr schöne SW-Wellen. Unterwegs leider 2 mal ziemlich tief gekommen und etwas spät vom Wilden Kaiser abgeflogen… Lehrgeld 😉

Sein Flug im OLC

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Langsam wird es ernst!

Nachdem die Dimonaflügel jetzt auch noch ihren Lack und ihr Poliermittel abbekommen haben, warten Sie auf die Vereinigung mit dem Rumpf. Der hat schon wieder seine Schuhe an und energiegeladen mit voller Batterie ist er auch. Die Tore gehen beide auf, morgen werden wir alles zusammenstecken und die Dimona in die Halle stellen. Die Bahnen sind schon frei, das Frühjahr kann kommen und der „Hartl“ wartet schon sehnsüchtig (Wer ist der Hartl? Ein ehemaliger Mitarbeiter des Bauamtes in Prien, der regelmäßig alle Baustellen in Prien und Umgebung fotografiert. )

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Aus der diesjährigen Hauptversammlung!

In der diesjährigen Hauptversammlung konnten wir auf ein sehr gutes Jahr zurückblicken. Unser Bürgermeister, Herr Haslreiter, war auch bei uns und konnte hören, dass die Halle jetzt endlich fast fertig ist. Sie hat zwar eine Menge Geld gekostet, dafür ist sie einfach perfekt geworden! Der Dank geht primär an den Otti, den Rüdiger, den Andreas und den Manfred, die zusammen mehrere tausend Stunden Arbeit zum Gelingen dieser Halle beigetragen haben. Thomas Beck hat uns unentgeltlich seine Werkstatt samt Schweißgerät und allem Werkzeug zur Verfügung gestellt und uns auch immer sofort geholfen, wenn wir ihn gebraucht haben. Aber natürlich geht der Dank auch an alle weiteren Mitglieder,  die teilweise auch mehrere Wochen mitgeholfen haben.

Unsere Dimona hat einen neuen Motor bekommen, er soll 2.000 Stunden halten! Den Einbau schafften der Jackl, der Bert und der Otti in nur zwei Tagen, vielen Dank an die Drei.

Unsere Flugzeuge waren sehr gut in der Luft, trotzdem es ja thermisch kein so gutes Jahr war. Lediglich unser Astir könnte mehr bewegt werden, vielleicht wird das aber 2010 besser.

Der Ausblick für das Jahr 2010:
Der Flugzeugpark und die Gebühren bleiben unverändert, lediglich die DG 1000 Stunden werden gestaffelt, damit sollen längere Streckenflüge gefördert werden.
Viele kleine Verbesserungen an der Halle und am Clubhaus stehen an, das sollte aber Spass machen.
Nachdem der Hallen- und Dimonamotor-Stress vorbei sind, rücken die Vereinsfestivitäten wieder mehr in den Vordergrund. Wir treffen uns künftig jeden dritten Freitag im Monat zum Grillen und Plaudern!
Wenn wir noch gute Thermik bekommen, dann könnte es ein gutes Jahr werden…

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Zeit für Winterarbeit!

Unsere Werkstatt können wir schön einheizen, deshalb ist das Arbeiten an den Fliegern fast ein Vergnügen. Die LS8 haben der Holger und der Martin praktísch fertig. An der Dimona gab es diesmal doch viel zu machen. Der Lack hat an vielen Stellen gelitten, sodass Nachlackierungen nötig waren. Der Sepp und der Manfred haben den Rumpf aber jetzt wieder auf Hochglanz hergerichtet, nur die Flächen fehlen noch, da wird es auch noch einiges zu machen geben. Noch ist Zeit bis zum Frühjahr.

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