Was PowerFLARM in einem Motorsegler kann!

Nach dem Update  auf 6.40 habe ich mal wieder die Rangeauswertung für unsere Dimona gestartet, das Ergebnis ist nahezu perfekt! Ab der Version 6.40 betreibt das PowerFLARM die zwei Antennen sowohl als Sender als auch als Empfänger, das schafft super Bedingungen nach allen Seiten, denn eine Antenne ist oben auf dem Cockpit, die andere unten am Rumpf, weg vom störenden Motor, angebracht. Zusammen mit der ADS-B Funktion ein optimales Antikollisionsgerät!

Hochfelln ausgelotet!

Mein Traum war der Hochfelln als Ersatz für die Kampenwand, aber nachdem ich jetzt oben war leider nicht mehr. Auf dem Hochfelln gibt es von der Seilbahnstation und dem Hochfellnhaus freies WLAN, das wäre super, doch leider liegen beide Gebäude südostseitig. Der abzudeckende Bereich wäre demgemäß der Südosten, also rüber bis zum Dachstein, Hochkönig, Leoganger und Loferer. Richtung Westen ist der Gipfel im Weg. Bliebe also die Station autonom, wie auf der Kampenwand, westlich vom Gipfel aufzubauen, wäre von der Abdeckung her gut. Gäbe dort auch schöne Plätze dafür, aber leider kein WLAN, weil da ja wiederum in der anderen Richtung der Gipfel dazwischen ist. Käme die Anbindung mit UMTS in Frage, nur der Berg mit dem Gipfelkreuz deckt die Sicht nach Bergen zu einem Handymasten ab, der nächste Mast dann in Übersee, das ist aber selbst mit Richtantenne viel zu weit weg.

Resümee, Eine Station auf der Seilbahnstation oder dem Hochfellhaus wäre möglich, brächte eine kleine Verbesserung Richtung Südosten. Geeignet wäre eine RecOGNize-Station, die bräuchte nur Strom und es könnte los gehen. Aber, die Kampenwandstation lässt sich damit nicht ablösen, die Position dort oben ist wohl schon sehr gut und zumindest nicht auf einem Berg ersetzbar, der eine Seilbahn hat. Ideal wäre die Hochplatte, bräuchten wir nur einen Hubschrauber, der die Sachen hoch und runter fliegt. Und einen fitten Mountainbiker, der an die fünf Mal im Jahr hochfährt, wenn es was zu reparieren gibt, wer meldet sich?

Kampenwand geht in Winterruhe!

Heute haben es die Bärbl und ich gepackt. Ich weiß nicht wie ich das alles rauf geschleppt habe, jedenfalls 25 kg auf dem Buckel runter tragen auf rutschigem Gelände geht praktisch gar nicht. So haben wir zum Teil zu zweit die Kraxe Stufe für Stufe runter gewuchtet, glücklicherweise ist alles gutgegangen. Was nächstes Jahr wird weiß ich noch nicht. Über den Winter gibt es jetzt erst mal noch ein paar Verbesserungen…

Resümee nach einem halben Jahr OGN-Stationen DASSU und Kampenwand

Jetzt habe ich ein halbes Jahr Erfahrung und kann ein Resümee für dieses Jahr ziehen. Wenn man von den Vorverstärkerdefekten bei der DASSU-OGN-Station absieht, dann ist sie seit April eigentlich recht zuverlässig gelaufen. Leider hat es heute Nacht die SD-Speicherkarte erwischt, ein leidiges Problem vieler 24/7-Installationen auf dem Raspberry Pi. Immerhin hat sie ein halbes Jahr durchgehalten. Habe jetzt andere Karten im Einsatz, bin gespannt wie die sich machen.

Abgesehen von den Anfangsproblemen mit dem UMTS-Modem und dem ständigen Verdrehen meines Mastes, hat sich zuletzt auch die Kampenwandstation gut gemacht. Leider reicht jetzt die Sonneneinstrahlung nicht mehr um den Akku ausreichend zu laden, so werde ich demnächst die Installation vom Berg holen und erst im April wieder hochschaffen. Über den Winter kann ich mal über ein Powermanagementsystem, vielleicht mit einem Arduino, nachdenken, das die zur Verfügung stehende Energie aus dem Solarsystem besser ausnützen kann. Momentan läuft die Anlage bei schlechtem Wetter, wo es gar nichts bringt, verbrät dabei die Energie, die dann bei gutem Wetter fehlt. Die Kampenwandstation hat ja zusätzlich auch den Nachteil, dass bereits Mittag die Sonne abgeschattet wird, für’s Laden nicht optimal. Muss auch noch mal intensiv darüber nachdenken, ob es nicht einen besseren Standort gibt, mal schauen…

Wie geht es der Kampenwand mit OGN?

Ja, eigentlich ganz gut, sie läuft jetzt schon mehrere Wochen und liefert sehr gute Empfangswerte. Aber eine neue Erkenntnis gibt es trotzdem für mich. Längere Schlechtwetterphasen ohne Sonne kann die Solaranlage leider doch nicht überbrücken. So ist es jetzt im September schon zweimal passiert, dass der Unterspannungsschutz zugeschlagen hat und die Station mal für einen oder zwei Tage abgeschaltet wurde. Eigentlich ja nicht so schlimm aber vielleicht doch verbesserungswürdig. Muss mir im Winter was überlegen, dass ich erkenne wenn schlechtes Wetter ist. Denn sinnvoll wäre es in diesen Phasen, wo sowieso niemand fliegt, die Station abzuschalten, dass dann, wenn es wieder schön ist, Energie zur Verfügung steht.

Die Empfangswerte sind nicht mehr verbesserungsfähig, einzig ein anderer Standort würde vielleicht noch was bringen, das ist aber nicht so einfach. Schön wäre es, wenn unsere Nachbarn hochrüsten würden, z.B. auf dem Pendling, dem Kitzbühler Horn oder auf der Schmittenhöhe, das würde sehr viel Verbesserung bringen. Wenn wenigstens Kufstein wieder funktionieren würde? Aber ist halt leider alles nicht so einfach…

Wieder mal Kampenwand!

War schon klar, den letzten Sturm konnte meine Antenne nicht überstehen. Aber, war gar nicht so schlimm, hatte sich nur verdreht, komischerweise in die andere Richtung, nämlich Richtung Berg, wie das wohl ging? Habe sie wieder gerade gerichtet und neu mit Kabelbindern fixiert, zusätzlich die Schraubverbindungen mit Klebeband gesichert. Bis zum nächsten Mal, dann werde ich aber den Stahlmasten haben und eine solide Verdrehsicherung, die auch wirklich gescheit hält. Der Rüdiger baut sie mir, da muss es gut werden!

Damit ich nicht nur wegen der Stationsreparatur oben war, habe ich mir den Aufstieg auf die Scheibenwand (1598 m) gegönnt. Wollte auch mal sehen, ob da oben eventuell ein guter Platz für die Station wäre. Aber, ist er leider gar nicht! Der Aufstieg steil und teilweise glitschig und oben keine Sicht auf die Burg mit den Handymasten, dementsprechend auch kein UMTS-Empfang. Aber die Wanderung und der Ausblick da oben ein Traum! Ganz alleine sitzt man da auf dem Gipfel und hat einen herrlichen Blick auf das Chiemgauer Land!

Der Schock dann zu Hause, die Station arbeitet nicht!? Habe ja nur die Antenne gedreht, aber die Kiste nicht aufgemacht, dachte es liegt nur an der Antenne. Meine letzte Hoffnung heute 8 Uhr, wenn der neue Boot stattfindet, sonst schon wieder auf die Kampenwand, kann nicht sein? Und tatsächlich, sie ist aufgewacht und arbeitet wieder, da freut sich der Bastler wie ein Kind!!

Da ist wohl schon jemand um den Chiemsee geflogen?

Nachtrag: Kampenwand läuft wieder, dafür hat Schönberg gestern den Betrieb eingestellt, toll! Kufstein und Niederöblarn sind auch schon mehrere Wochen kaputt. Wahrscheinlich wird es immer schwieriger die Betreuung so mancher Station aufrecht zu erhalten. So nett das mit dem Raspberry PI und den Teilen drumrum sein mag, aber es ist leider dauerhaft nicht unbedingt zuverlässig. Wobei es durchaus nicht immer an der Kerntechnik liegt, manchmal ist einfach nur das Internet weg oder wie bei mir jetzt ständig die Antenne verdreht, aber man muss sich dann halt trotzdem drum kümmern.

Neuester Stand: Seit heute 11:16 Uhr geht Schönberg wieder, erfreulich, warum auch immer die Station wieder aufgewacht ist!?