Sturmbilanz…

…ja, war schon heftig. In Unterwössen hat es einige dicke Bäume umgeschmissen. Der Kiosk ist etwas durcheinander, auch dort sind Bäume gefallen. Die Hänger sind noch da, nur teilweise etwas verdreht, keine Schäden. Gebäude sind auch nicht durch Bäume beschädigt worden.

Der FSGU-Fahnenmast samt Windsack stand schief und natürlich gab es jede Menge Dreck auf der Terrasse wegzuputzen. Das Dach ist auch voll, da wird es Nacharbeiten für die Dachrinnen brauchen. So schön die Tanne unseres Nachbarn ist, aber sie macht übers Jahr permanent unheimlich viel Dreck. So ein Baum gehört eigentlich in den Wald, nicht neben die Terrasse.

Meine diverse Elektronik hat sich auch gut gehalten, alle Kameras sind wieder aufgewacht und keine ist verbogen! Wetterstationen gehen auch noch, die in Marquartstein hat eine Böe mit 160 km/h gemessen, stimmt aber bestimmt nicht, misst sicher falsch, aber die angezeigten 90 km/h sind schon realistisch:

Die FSGU-Wetterstation hat immerhin den stärksten Wind in den letzten 12 Monaten gemessen:

Aber, es war schon klar, die Kampenwand-OGN-Station hat den Sturm nicht unbeschadet überstanden. Habe jetzt einen Stahlmast bestellt, wenn der da ist, dann fahre ich nochmal hoch und versuche einen sturmfesten Aufbau. Leider ist auch das OGN-Wartungsnetz außer Betrieb, sodass ich auch nicht auf die Kamera drauf kann um vielleicht zu sehen, wo konkret das Problem liegt. Irgendwann wird es wieder…

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Krass!

Kampenwand empfängt aus 383 Kilometer Entfernung ein Flarmsignal:

Die Erklärung dazu. Grundsätzlich muss „Sichtverbindung“ gegeben sein, das ist gerade so der Fall, wenn wir annehmen, dass die Kampenwandstation 922 Meter über Grund liegt und das Flugzeug 4477 Meter hoch war, was natürlich schon sehr außergewöhnlich ist.

Die Theorie zeigt also, es ist grundsätzlich möglich dieses Flugzeug in knapp 400 Kilometer Entfernung zu empfangen. Erstaunlich ist es trotzden, weil ja die Funkwellen nur knapp über den Erdboden drüber müssen und so natürlich zusätzlich gedämpft werden. Die verwendete Antenne muss also wirklich genial gut sein, dass sie selbst diese äußerst schwachen Signale, die alten Flarm senden mit 10 Milliwatt, Powerflarm mit 25 Milliwatt, noch so herausfiltern und verstärken kann!

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Endlich wieder Sonne!

Habe die Solaranlage mit 50 Ah / 50 Watt versucht gut auszulegen, trotzdem ist es nicht verkehrt, wenn mal wieder die Sonne scheint. Zumindest so viel, dass der Akku nicht weiter entladen wird. Morgen und übermorgen sollte es dann hoffentlich wieder zum Aufladen des Akkus reichen…

Und kaum wird das Wetter besser wird auch gleich wieder geflogen:

 

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Rekord 356 Kilometer!

Heute gab es für die Kampenwand bei uns nichts zu tun. Hat sie sich mal weiter nördlich umgeschaut und ein Flugzeug nahe Erfurt ausgemacht, wahrscheinlich ein Fallschirmspringerabsetzer in größerer Höhe, 356 Kilometer entfernt!!

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Eigentlich müsste es eine Prüfvorschrift für Flarmeinbauten geben!!

Leider ist es scheinbar oft so, dass zwar ein Flarm eingebaut wird, aber es interessiert nicht, ob es wirklich sauber funktioniert. Dabei wäre es so einfach, weil das OGN die perfekten Daten bereitstellt! Einfach die Range-Auswertung anschauen und schon weiß man Bescheid! Und soll keiner sagen es geht nicht ein Flarm gut einzubauen!

Und so schaut ein Positivbeispiel aus:

Und so leider ein Negativbeispiel, was würde man sagen, wenn es trotz Flarm zu einem Zusammenstoß käme? Wenn der andere Flieger ein gutes Flarm hat, dann wird es ja reichen, aber wenn zwei Flugzeuge mit einem schlechten Flarm aufeinander treffen?

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