In Nitra wird geflogen, unser Philip berichtet!

 

Liebe Fliegerfreunde,

Nitra ist echt toll! Ich hätte nicht gedacht, dass ein Wettbewerb so viel Spaß macht. Als Frischling fliegt man zwar eher hinterher und staunt wie die Erstplatzierten zaubern, aber Spaß macht es trotzdem. Die Slowakei hat überall um Nitra so viele und große Wiesen und Felder, dass man sich absolut keine Sorgen machen muss, sein Flugzeug bei einer Außenlandung zu beschädigen.
Durfte schon zwei mal auf die Wiese und es ist wirklich einfach. Da die Aufgaben meist nicht sehr groß sind und um Nitra hin und her gehen, hat die Rückhol-Crew keine allzu weiten Wege.
Auch meine leichte Sorge wegen der vielen Flugzeuge hat sich nicht bestätigt. Es wird diszipliniert geflogen und auch 20 und mehr Flugzeuge in einem Bart sind kein Problem.
Die Organisation ist straff, aber ohne die blöde Gängelei die man sonst so gewohnt ist. Die gehen hier echt davon aus, dass sie es mit erwachsenen, verantwortungsbewussten Piloten zu tun haben … was für ein irrer Gedanke.

140 Flugzeuge bringen die Organisatoren in etwas über einer Stunde in die Luft. Die ca. 10 Schleppmaschinen fliegen wie auf einer Perlenschnur aufgereiht im 60 Sekunden Abstand links und rechts durch die Platzrunde. Abheben – Querabflug – Gegenanflug – Ausklinken – Queranflug – Landen und den nächsten mitnehmen. Total stressfrei und ohne irgendeine Hektik. Großartig was diese gelben Turboprops wegschaffen. Da finde ich sollten mehr von uns mitfliegen. Wettbewerb ist so ein großes Wort, das mich etwas abgeschreckt hat. Schade eigentlich, sonst hätte ich das schon früher einmal ausprobiert!

LG Philip

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Update für die Wetterstation!

Mein Michael hat die Software des Raspi wieder mal auf Vordermann gebracht. Bei der Gelegenheit auch was programmiert, um unplausible Werte auszufiltern, danke dafür!

 

Bei Weather Underground haben wir die Wetterinformation für Unterwössen sehr gut platziert.

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Das Jahr fängt gut an!

Roland in den Dolomiten

Nicht nur in Frankreich, auch bei uns waren schon schöne Flüge möglich. Obiges Bild hat Roland Henz in den Dolomiten aufgenommen. Um diese Jahreszeit geht es auf der Alpensüdseite meist besonders gut. Der Roland bringt von jedem seiner Flüge super Bilder mit!

Markus am Monte Viso
und am Barre des Écrins
Markus am 20. April: Mont Blanc von Chamonix aus! Jetzt ist Schluss, bin fix und alle …

Auch die FSGU-Piloten sind schon sehr aktiv. Der Jan und der Markus in Südfrankreich, hauptsächlich in Puimoisson. Der Mathias ist schon pfeilgerade nach Andermatt und zurück geflogen!

Und jetzt geht es für den Philip und den Mathias auf Wettbewerb nach Nitra zum Pribinacup 2017!

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OGN-Empfangsstationen gebaut!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem die bisherigen OGN-Stationen in Unterwössen seit 1.4.2017 nicht mehr funktionsfähig waren, musste kurzfristig Ersatz geschaffen werden. Im Winter hatte ich schon diverse Teile dafür besorgt, sodass ich jetzt binnen einer Woche zwei Stationen fertig bauen konnte. Die Anwendungssoftware hat mir dankenswerterweise der Dominic Spreitz aufgespielt und auch optimert, damit sind die Empfänger einsatzbereit. Die erste Anlage habe ich heute auf unser Clubhaus montiert, die zweite soll auf die Kampenwand. Bin gespannt wie das Ergebnis sein wird. Sollte aber gut werden, denn die etwa baugleiche Anlage in Schönberg (EDPK) arbeitet auch schon perfekt.

Die Links dazu:

Was fliegt gerade

Logbuch Unterwössen

Reichweite Schönberg

Reichweite Unterwössen

Beispiel für die Leistungsfähigkeit, unsere FU am 10.4.2017

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Aus der Hauptversammlung 2017

Auf der gestrigen Hauptversammlung gab es für den Vorstand aus dem Jahr 2016 nur Positives zu berichten.

Die Flugzeuge sind top in Schuss. Die Dimona bekam die beste Sicherheitsausrüstung, die es momentan auf dem Markt zu kaufen gibt. Power-Flarm mit zwei Flarm-Antennen, mit ADS-B In und ADS-B Out und dazu das neue Air Traffic Display, brillant leuchtend, sehr gut ablesbar und so gestaltet, dass gefährlicher Verkehr sehr schnell lokalisiert werden kann. Super bewährt hat sich auch die Jeppesen FliteDeck VFR-Software für die Navigation. Die Karten auf dem iPad bieten eine lückenlose Flugplanung und Fluginformation vom Start bis zur Landung. Neue Funkgeräte gab es sowohl für die Dimona als auch für die LS8, für diese zusätzlich ein Air Connect Modul zur einfachen Anbindung von Fluginformationssystemen an die Flarm-Daten.

Auch den Gebäuden geht es sehr gut. Das Clubhaus ist komplett renoviert, nach dem Hochwasser schon innen und jetzt auch außen mit einem farblich schön gestalteten Anstrich. Auf der Terrasse ist es richtig hell geworden, nachdem die Deckenschalung jetzt nicht mehr eher dunkel, sondern hell gehalten ist. Vielen Dank an die Bärbl, die die „Höhenarbeiten“ zu einem großen Teil übernommen hat! Der Halle geht es nach nunmehr schon neun Jahren auch blendend, bisher sind so gut wie keine Probleme aufgetreten, auch nicht mit dem von Rüdiger Ettelbrück brillant konstruierten und gebauten Elektroantrieb der Tore und den beiden Aufhängungen für zwei Segelflugzeuge! Auch das Umfeld des Clubhauses und der Halle sind dank der Rasen- und Büschepflege vom Sepp und meiner Unkraut- und sonstiger Pflegeaktionen in perfektem Zustand. Die Bärbl sorgt zudem immer für eine schmucke Blumenbepflanzung, danke auch dafür!

Die FSGU hat aktuell 27 aktive Mitglieder, mit einem betreuten Flugzeugpark von einundzwanzig Segelflugzeugen und einem Motorsegler!

Ja und sportlich können sich die FSGU-Piloten auch sehen lassen. Sie tragen zu einem sehr wesentlichen Teil zum OLC-Erfolg des Alpenflugzentrums Unterwössen bei. Wie schon letztes Jahr, so haben auch heuer wieder zwei FSGU-Piloten, nämlich der Mathias Münch und der Markus Müller sowohl den Walter Weber Cup für den weitesten Flug von Unterwössen aus, als auch den Wolfgang Lengauer Cup für den am weitesten von Unterwössen aus entfernten Wendepunkt, gewonnen!

Im zweijährigen Turnus standen heuer auch wieder Neuwahlen an. Alle Vorstandsmitglieder und Kassenprüfer wurden in ihren Ämtern einstimmig bestätigt, einzig der Schriftführer musste neu gewählt werden, weil der bisherige traurigerweise ganz mit Fliegen aufgehört hat. Die Vorstandsmitglieder für die nächsten zwei Jahre sind

Erster Vorstand Manfred Schneider aus Unterwössen
Zweiter Vorstand Philip Joens aus München
Kassierer Dr. Thomas Holzmann aus Unterwössen
Schriftführer Jan Lyczywek aus Unterwössen
Kassenprüfer Martin Baatz aus München und Rudi O’Connell auch aus Unterwössen

Nachdem sich auch die finanzielle Lage im Verein ganz langsam bessert, die letzten mehr als zehn Jahre ist jeder übrige Euro in den Hallenneubau geflossen, schaut die Flugsportgruppe optimistisch in die Zukunft. Wir hoffen auf gutes Flugwetter, hoffentlich kein Hochwasser und natürlich dass es keine Unfälle gibt und auch die Flugzeuge alle heil bleiben!

Unser neuer Schriftführer, der Jan, hat sich das Clubhaus eingeheizt und nicht nur gleich das Protokoll verfasst, sondern in seiner unnachahmlichen Art auch einen Artikel für die lokalen Zeitungen verfasst. Das Traunsteiner Tagblatt war sehr schnell und hat ihn gleich gedruckt, vielen Dank dafür!

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„Einflugsperre gegen Bachstelzen!“

Prinzipiell haben wir wirklich nichts gegen Vögel. Sie können auch außen ein Nest bauen, aber bitte nicht in der Halle. Nicht nur, dass sie große Mengen Nestbaumaterial verlieren, sie hinterlassen natürlich noch mehr. Und die Jungen haben dabei kaum Überlebenschancen, weil sie den Erstflug aus dem Nest nicht schaffen und dann auf den harten Boden fallen. Wir denken deshalb, dass wir den Bachstelzen sogar eher etwas Gutes tun! Bin gespannt, ob meine Konstruktion funktioniert, ich berichte…

Stand 13. April, es funktioniert, die Bachstelzen haben sich wo anders angesiedelt!!

 

 

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