Ja, das war wichtig, unsere Fahne war 30 Jahre alt und beim besten Willen nicht mehr zu flicken, wir brauchten eine neue. Und da flattert sie nun im Chiemseewind! In etwas angepasstem Design bezüglich Schrift, aber die Möwe ist die alte geblieben. Wenn diese Fahne wieder 30 Jahre hält, dann sind wir glücklich!

Es ist brutal spannend, wie sich der Jan, der Rainer und der Stefan quer durch Europa schleichen. Dieses Jahr soll es nach Polen, die Slowakei, Ungarn und Slowenien gehen! Die Drei halten ihre Erlebnisse in einem Blog fest und per Spotlink könnt ihr jederzeit verfolgen, wo sie gerade sind!
Wie gehofft kam das gute Wetter und das sogar am Wochenende. Unsere LS 8 wurde vom Franz, vom Martin und vom Manfred in die Luft gebracht. Viele unserer Mitglieder haben schöne und weite Flüge geschafft OLC. Der Roland Henz stellt immer sehr schöne Bilder ins Netz, lohnen sich anzuschauen! Die nächsten Tage sollen auch wieder gut werden, mal sehen …
Nach dem Hochwasser war Ausbessern angesagt. Die Firma Rausch aus Grassau hat uns, wie schon beim Hallenbau, bestens bedient.
Ein Vormittag Arbeit und der Hängerplatz, der Parkplatz und die Flutmulde waren wieder super hergerichtet. Vielen Dank an die Firma Rausch und vor allem an den Sepp, der fleißig gerecht und mitgeschaufelt hat. Mit dem Traktor der DASSU hat er uns ein mühsames Schubkarrenfahren erspart, da wären wir gestorben. Das Problem war nämlich, dass der Bagger zu hoch für unseren Hängerplatz war, der Traktor hat um Zentimeter unter dem Dach druntergepasst. Jetzt sind also alle Hochwasserschäden beseitigt der Staffner Kies wird fest wie Beton, er wird gut halten.
Die zweite große Aufgabe für den Tag war die Jahresabnahme unserer Dimona und des Astir. Der Herr Pappenberger hat das völlig ruhig und souverän gemacht. Allerdings hatte unser Otti auch alles im Griff und die Unterlagen waren perfekt vorbereitet. Vielen Dank Otti! Und ein Dank auch an den Sepp, der Tags zuvor nach Straubing fliegen musste, damit wir die Avionikprüfung noch bekamen.
Hat sich sogar gelohnt, weil der Encoder defekt war, was bei Avionik Straubing gleich behoben werden konnte. Jetzt sind die Flieger also wieder für ein Jahr flugbereit und technisch voll o.k.
Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen. Unsere neue Halle ragte wie eine Burg aus dem Wasser, also überhaupt kein Problem. Das Clubhaus hat auch nichts abbekommen, für ein hundertjähriges Hochwasser sollten wir aber noch Vorkehrungen treffen. Auf der Seite “Hochwasser 2010” gibt es ein paar Bilder und eine kleine Bilanz.
Den Friedrich, Hans-Georg, Jan und den Andreas hat der Frust gepackt, darauf haben sie ihre Flieger gepackt und sind nach Kärnten durchgestartet. Den Andreas hat es nach Feldkirchen gezogen, die Anderen nach Nötsch. Also, Fliegen ging, jedenfalls deutlich besser wie bei uns, aber die ganz großen Flüge waren leider nicht möglich. Momentan zittern wir hier vor dem nächsten Hochwasser, da ist es in Kärnten immer noch besser, auch wenn es auch dort zugezogen hat. Hier die Flüge in Nötsch.

Der Andreas schlägt sich gut, ist momentan Dritter in der Aufsteigerklasse. Die Veranstalter hatten bisher auch Glück mit dem Wetter, es waren schon vier Wertungstage möglich. Hier die Aufgaben und Ergebnisse.
Unser Jan hat es wirklich drauf, er weiß wo man zum Fliegen hinfahren muss. Letztes Jahr im Herbst Nötsch, dann Porta Westfalica, dann Antersberg, jetzt wieder Nötsch. Als angehender Meteorologe hat er das Wissen und das Gespür wo was gehen könnte. Wahrscheinlich ist sein Konzept das einzige Richtige für Deutschland. Bevor man sich daheim wegen des grausigen Wetters Frust holt, ist es gescheiter einfach da hin zu fahren, wo die Sonne scheint! Gut, dazu muss man natürlich Student oder Rentner sein oder zumindest kurzfristig Urlaub nehmen können, aber das ist ohnehin Voraussetzung für die Segelfliegerei. Gutes Wetter bei uns und auch noch am Wochenende, wann gibt es das mal? In den Südalpen jedenfalls geht gerade jeden Tag ein Tausender! Also, wenn der Jan zum Aufbruch ruft, dann geht was, darauf könnt Ihr Euch verlassen! So wie jetzt gerade in Nötsch oder in Feldkirchen!
Ja, sie ließ sich nur mit Rücksetzen auf Werkseinstellung wieder zum Leben erwecken, schade, eigentlich ein tolles Teil aber scheinbar noch nicht so ganz ausgereift. Jedenfalls hat sie jetzt gleich mal den fleißigen Sepp beim Rasenmähen eingefangen!
Das Alpenflugzentrum ist beim Alpe-Adria-Cup (8.-15. Mai) in Feldkirchen mit vereinten Kräften vertreten: Mark Christmann (a.k.a. K-Mark), Roland Henz, Mathias Münch und Marc Stadtlander (a.k.a. A-Marc) lehren die Ventüsen in der indexbewerteten Wölbklappen-Klasse das Fürchten und werden uns mit ihren SPOT-Geräten alle vor den Bildschirm bannen – so es das Wetter zulässt. Und wieder genial: Holgers Blog!